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Demontage von Windkraftanlagen

Die Anzahl ist enorm: in Deutschland gibt es mehr als 24.000 Windräder. Sie produzieren ca. 10% des bundesweiten Stromverbrauchs. Doch trotz steigendem Ausbau von Windenergie ist der Betrieb von diesen Metallanlagen aus wirtschaftlichen Gründen meist nach ca. 25 Jahren endlich. Ursachen sind unteranderem die endenden Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Entschließt sich der Windrad-Betreiber zur Betriebseinstellung, so muss die Anlage laut Auflagen der Baugenehmigungen zwingend zurück gebaut werden.
Zwischen Januar und Juni 2014 wurde bei über 102 Windräder der Betrieb eingestellt. Diese mussten für leistungsstärkere weichen. Hier gilt es alle Werksstoffe ordnungsgemäß zu recyceln.

Der Abbau eines Windrads ist ähnlich kompliziert wie die Errichtung. Gewaltige Kräne und die tonnenschwere Materialien rückbauen. Nun wird der stählerne Turm Stück für Stück demontiert. zerkleinern
Viele Stoffe lassen sich recyceln. Der Schrott wird eingeschmolzen und in den Kreislauf der Stahlproduktion zurück geführt. Der Generator und das Getriebe enden oft als Ersatzteile und werden weiter verwendet.
Aus Betonschutt wird Straßenschotter.
Was aber, wenn ein altes Windrad nur noch verschrottet werden kann? Wer trägt die Kosten? 

Rückbau & Demontage einer Windkraftanlage


Einnahmen
•    Erlös durch Anlagen- oder Ersatzteilverkauf bzw. Recycling
•    Ende des Investments (kein weiterer Aufwand)


Ausgaben
•    - unsichere Erlöshöhe (abhängig von Nachfrage), ggf. Lagerkosten
•    - Rückbaukosten


Rückbau
•    Unternehmen für die Demontage von Windenergieanlagen
•    Unternehmen Rückbau gebrauchter Metall-Anlagen